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Uckermark 01

Veranda an einem Einfamilienhaus I 2008

 

 

 

 

 

An einem seit einigen Jahren bestehenden Einfamilienhaus wird der Seiteneingang zur Küche im alltäglichen Gebrauch als der eigentliche Haupteingang genutzt. Er verfügte aber bis jetzt über keine differenzierte Schwellensituation zwischen innen und aussen. Ein geschützter Eingangsbereich, wo eine Bank, Gummistiefel und Regenjacken ihren Platz finden, soll entstehen. Die neue Veranda tritt als markante Erweiterung des Hauses in Erscheinung, gleichzeitig fügt sie sich in ihrer Materialität und Raumfigur in den bestehenden Kontext ein. Grösstmögliche Öffnung zum Hof und zur Strasse, ein Eckfenster lässt auch weiterhin den gewohnten Blick von der Küchentür aus in den Garten zu.
Durch den ortsansässige Holzbaubetrieb konnten alle Verbindungen als Vollholzverbindung und die individuellen Winkelschnitte in kürzester Zeit realisiert werden. Das Fichtenholz stammt aus örtlichen Wäldern. Dadurch kann dem ursprünglichen Gedanken des Entwurfes, der Schaffung eines individuellen Objekts mit den lokal vorhandenen Mitteln und Ressourcen, entsprochen werden.
Die farbliche Gestaltung orientiert sich an den bestehenden Gebäuden. So sind Carport und Schopf, beides auch Holzbauten, in gleicher rostrot-weisser Farbgebung und mit ähnlicher Verkleidung realisiert. Auch ergibt sich eine Korrespondenz mit dem roten Klinker des Hauses und zwischen den anthraziten Dach
flächen der Gebäude. Traufe und Rahmen sind einheitlich weiss abgesetzt.

 

 Längsschnitt Tragwerk, original 1:20

 Tragwerk Boden, original 1:20

 

Detail und Querschnitt, original 1:5/1:20

31.3.15 19:07

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